Am
12.06.2026 ab 14:30 roll der
ProtestFlügel ab
Kleine feine Merse in Plgawitz wieder durch Leipzig.
✨ Das geht nur mit euch! Also nehmt alle mit auf die Straße, um Musik und Protest zu vereinen .️ ✨
ENGAGEMENT
TRIFFT
MUSIK
3 Jahre ProtestFlügel bewegt
Der ProtestFlügel steht für künstlerisches Engagement und lädt alle Menschen in Leipzig dazu ein, dabei zu sein.
Mit dem ProtestFlügel bewegen wir im Rahmen des Bachfests 2026 bereits zum dritten Mal einen Konzertflügel durch Leipzig, von Hand. Begleitet von Musik, Stimmen und Menschen, die sich für ein gutes, bezahlbares Leben einsetzen.
hier spielt Zukunftsmusik
nächster ProtestFlügel in Leipzig: 12.06.2026
Am 12.06.2026 rollen wir wieder mit dem ProtestFlügel durch Leipzig. Gemeinsam machen wir mit Musik auf die Klimakrise aufmerksam und setzen ein Zeichen für eine gerechte und lebenswerte Zukunft.
Kommt vorbei, singt mit uns und werdet Teil der Bewegung!
Jede Stimme zählt! 🎹✨
Ab 14:30
Kleine feine Merse in Plagwitz
15:15 Uhr
Start des Umzugs: Merseburger/ Ecke Karl-Heine-Str.
16:00-16:30
Halt Sachsenbrücke
17:00-17:30
Halt Bundesverwaltungsgericht
18:30-19:00
Ankunft Marktplatz - Bühnenprogramm
Forderungen 2026
1. Mobilität für alle: sicher, bezahlbar und klimafreundlich
- Ausbau von Radwegen
- barrierefreie Bus- und Bahnangebote
- Einführung eines bezahlbaren Bahntickets, 365€ sind genug
- mehr verkehrsberuhigte- und Tempo 30-Zonen
2. Stadtgrün schützen und ausbauen
- Schutz bestehender Grün- und Brachflächen
- Entsiegelung urbaner Flächen und Ausbau des Stadtbaumbestands
- Schwammstadtkonzept konsequent umsetzen
3. Menschen schützen und Gemeinschaft stärken
- Reaktivierung historischer Wasserquellen und Ausbau des Trinkbrunnennetzes
- Mehr Schattenplätze und Ruheorte
- Belebung und Ausbau von Gemeinschaftsflächen
ProtestFlügelLied
(zur Melodie von “Ich steh’ an deiner Krippen hier”)
Kommt’ her, ihr Menschen, fern und nah
wir möchten was verkünden!
Die Klimaziele uns’rer Stadt
könn’n wir genehm verbinden
mit allem, was wir täglich woll’n
von Ruh’ bis Luft zu freiem Raum
d’rum Stadtrat höre her!
Gebt Wege uns für Fuß und Rad
der Autolärm ist grässlich,
für weite Strecken Bus und Bahn
bezahlbar und verlässlich!
In uns’rem schönen Kern der Stadt
sind wir das Tempo 50 satt
d’rum Stadtrat höre her!
Die Luft zum Atmen wird uns knapp,
wir brauchen grüne Räume!
Asphalt drückt uns’re Böden platt,
macht Platz für neue Bäume!
Die Schwammstadt schützt vor Hitz’ und Flut
das Grün steht uns’ren Dächern gut
d’rum Stadtrat höre her!
Lineup der Künstler:innen
| Kleine feine Merse | Künstler:in | Besetzung | Website |
|---|---|---|---|
| 14.30-14.40 | Mona Enayat | Gesang Oud | https://monaragyenayat.art |
| 14.40-14.45 | Begrüßung | ||
| 14.45-14.55 | Johannes Lauer | Posaune | http://www.johanneslauer.de |
| 14.55-15.05 | Rede+Protestflügellied | ||
| 15.05-15.15 | ufonia (Paul Liebel) | Klavier,Bass,Violine Gesang | https://www.instagram.com/ufoniamusik |
| Strecke 1 | |||
| 15.15-15.25 | HazeL | Gesang Sample | |
| 15.26-15.36 | Dietrich Kowalski | Klavier | |
| 15.37-15.47 | Schraubenyeti (Martin) | Klavier Gesang | https://schraubenyeti.de/ |
| 15.48-15.58 | Janika Groß | Gitarre Klavier Gesang | |
| Sachsenbrücke | |||
| 16.00-16.15 | Maria Schüritz Instrumente Mitmach | Gesang Klavier | https://maria-schueritz.de |
| 16.15-16.25 | Protestflügellied + Reden | ||
| 16.25-16.30 | Katerina Luo | chinesische Laute | |
| Strecke 2 | |||
| 16.30-16.40 | Lukas Franz | Klavier | |
| 16.40-16.50 | Duo Nëma (Julia Frank, Julian Bindewald) | Klavier, Flöte | |
| 16.50-17.00 | Duo Arau (Natalia Alvarez, Elisa Peña) | Klavier, Flöte | |
| Bundesverwaltungsgericht | |||
| 17.00-17.06 | Rede Deutsche Umwelthilfe Leipzig giesst | ||
| 17.06-17.10 | Protestflügellied – Crazy Generation Chor | ||
| 17.10-17.25 | Crazy Generation Chor / Consi | Chor Klavier Gitarre | https://www.crazy-generation.com |
| Strecke 3 | |||
| 17.30-17.45 | Max | Klavier Gesang | |
| 17.45-18.00 | Laura + Analya | Klavier Gesang | |
| Markt | |||
| 18.30-18.37 | Trio Julia Sander | Klavier, Cello, Flöte, Oboe | |
| 18.37-18.42 | Rede | ||
| 18.42-18.48 | ChristoBall + Band 1.Strophe | Gesang Gitarre Bass Drums | |
| 18.48-18.50 | Carsten Göpfert, Max, Martin, Chor 2.Strophe | Klavier, Sax, Gesang, Chor | |
| 18.50-18.53 | Danksagung + Alle kommen vor die Bühne | ||
| 18.53-18.57 | Statement WVC Ensemble + Instrumentalstrophe | ||
| 18.57-19.00 | Alle Zusammen Carsten leitet 3.Strophe |
WER WIR SIND
Der ProtestFlügel ist eine ehrenamtliche Leipziger Bewegung an der Schnittstelle von Musik, Demokratie und Klimaschutz. Seit drei Jahren bewegen wir während des Bachfests einen fahrenden Konzertflügel durch die Stadt, begleitet von Musiker:innen, engagierten Menschen und allen, die zeigen möchten: Klimaschutz geht uns alle an. Wir bringen Musik in den öffentlichen Raum und machen Klimagerechtigkeit hörbar, sichtbar und spürbar.
Macht mit protest-fluegel@riseup.net
Unsere Vision
Wir träumen von einer Gesellschaft als Ensemble:
- eine Gesellschaft, die einander zuhört
- Unterschiede aushält
- Verantwortung übernimmt
- und gemeinsam Wandel gestaltet.
Musik ist für uns demokratische Praxis. Sie verbindet Menschen, schafft Resonanzräume und macht Mut, neue Wege zu gehen.
Was wir für das Leipziger Klima gewinnen, wenn wir Zusammenhalten
Ein Text von AnGie, Vorgetragen zur Erföffnung der Leipziger Klimabuchmesse 2026
Ich möchte Sie nun zu einer kleinen Gedankenreise einladen. Wir alle kennen den Ist-Zustand. Wir wissen, wie schlimm es wird, wenn wir nicht handeln. Wir wissen, in was für einem Horrorszenario wir gerade feststecken. Und, seien wir ehrlich, zur Zeit sieht es nicht wirklich so aus, als ob wir uns daraus befreien können. Die Fossillobby scheint zu mächtig, die Regierung zu korrupt, die Wirtschaft zu profitgeil und die Masse um uns herum zu träge.
Doch stellen wir uns trotzdem einmal vor, wir hätten es geschafft.
Wir haben alle Mittel der Demokratie ausgereizt. Wir haben protestiert, zivilen Ungehorsam geleistet, Petitionen unterschrieben, Parteien mit ernstgemeinten Klimaprogramm gewählt, offene Briefe verfasst, uns selbst durch unser Engagement in Parteien und Vereinen in die Politik eingemischt, haben klimafeindliche Unternehmen boykottiert, in Kunst, Kultur, Gesellschaft immer wieder die Fossillobby an den Pranger gestellt, die Bundesregierung und Konzerne mit Klimaklagen überflutet usw. Stellen wir uns vor, wir hätten all das getan und Erfolg gehabt. Wir hätten die Kurve gekriegt. Wie sähe die Zukunft dann aus? Wohltemperiert in einer lebenswerten Welt statt mit 2 bis 4 Grad Erderwärmung in der Klimahölle.
Statt fossile Rohstoffe zu verbrennen, setzen wir auf dezentrale, erneuerbare Energie in BürgerInnenhand und lassen Natur und Technik harmonisch verschmelzen. Statt mit dem Auto fahren wir Rad und Bahn und die wenigen PKWs, die noch unterwegs sind, sind kleine bezahlbare und leise Elektroflitzer. Unsere Stadt wäre so viel gesünder und so viel leiser. Oder auch nicht. Denn weil wir alles begrünt haben, zwitschert und summt es an allen Ecken und Enden.
Können Sie sich das vorstellen? Leipzig als kleines Paradies, in der Natur und Mensch gleichberechtigt ihren Platz finden? In der uns Hitzewellen egal sein können, weil unser Stadtgrün uns schützt, wir überall öffentliche Trinkbrunnen, Bänke und kühle Oasen haben? Dehnen wir diese Vision aus. Stellen wir uns vor, dieses tolle klimaresiliente Leipzig, das wir gemeinsam geschaffen haben, ist Vorbild für viele weitere Städte. Von New York bis Tokyo, von Budapest bis Kapstadt. Überall auf der Welt hat die internationale Klimabewegung es geschafft, haben wir alle es geschafft.
Statt Starkregen, Dürreperioden, versinkenden Pazifikinsel und Küstenstädten, statt sterbenden Wäldern und Kampf um die wenigen verbliebenen Wasserressourcen haben wir dank Renaturierung und einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft eine weitest gehend intakte Natur im Gleichgewicht mit uns. Unmöglich? Undenkbar? Nur solange wie wir uns das aus Bequemlichkeit einreden.
Ich will sie nicht anlügen, der Kampf gegen die Gier und den Machthunger jener Männer, die unsere Welt verbrennen, und ja, sorry, liebe anwesende Männer, aber es sind in der Mehrheit nun mal leider ihre Geschlechtsgenossen an den Konzernspitzen, wird kein leichter Kampf sein. Aber es ist ein lohnenswerter Kampf, denn die Belohnung dafür wird eine Welt sein, die für uns alle eine lebenswerte Zukunft bietet. Es heißt immer, wir müssten verzichten für das Klima, aber dabei wird gerne vergessen zu sagen, was wir alles gewinnen können. Saubere Luft, leisere Städte, gesündere Menschen, eine bessere Lebensqualität, um nur einige Dinge zu nennen.
Stellen Sie sich bitte noch eine letzte Sache vor. Wir haben den 29. Juni 2030. Internationaler Donautag. Sie stehen am Ufer der Donau, betrachten den Fluss und damit die Lebensader Europas. Irgendwo hinter Ihnen spielt Musik. Es herrscht Feierstimmung, denn dieser internationale Tag der Donau ist anders. Es ist der erste internationale Donautag, der nicht dazu ermahnt, die Donau zu schützen. Es ist der erste internationale Donautag, der ihre erfolgreiche europaweite Renaturierung feiert. Sie blicken über das Ufer, ihre Gedanken schweifen ab zu all den Dingen, die wir gemeinsam erreicht haben. Plötzlich sehen Sie eine Bewegung im Wasser. Ein Glatt-Stör, der viele Jahre in der Donau als ausgestorben galt, ist in den Fluss zurückgekehrt und scheint ihnen dankbar zuzuwinkern. Unmöglich? Nur solange wie wir uns das einreden.
Unsere Mission
Wir bringen Musik und Engagement in Einklang
jetzt ziehen andere Saiten auf
Mit dem ProtestFlügel:
- machen wir Klimaschutz hörbar
- schaffen Räume für Begegnung und Beteiligung
- stärken die Gemeinschaft
- tragen Forderungen in die Öffentlichkeit
Unsere Forderungen
Der ProtestFlügel steht für eine lebenswerte Stadt innerhalb planetarer Grenzen. Wir setzen uns ein für:
1. Mobilität für alle: sicher, bezahlbar und klimafreundlich
Mobilität entscheidet darüber, ob Menschen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Deshalb fordern wir eine Verkehrspolitik, die Gesundheit, Sicherheit, soziale Teilhabe und Lebensqualität in den Mittelpunkt stellt – statt den schnellen Autodurchfluss.
Ausbau von Radwegen sowie Bus- und Bahnangeboten
Ein leistungsfähiges Radwegenetz sowie ein gut ausgebauter öffentlicher Nahverkehr sind zentrale Voraussetzungen für eine lebenswerte Stadt. Wer sich sicher zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit Bus und Bahn bewegen kann, lebt gesünder, stressärmer und unabhängiger vom eigenen Auto. Gleichzeitig reduzieren sichere Radwege und ein attraktiver ÖPNV Lärm, Luftverschmutzung und Unfallrisiken.
Wir fordern:
- den stringenten Ausbau sicherer Radwege,
- bessere Bedingungen für Fußverkehr,
- den Ausbau von Bus- und Bahnverbindungen: dicht getaktet, barrierefrei und gut verknüpft
Einführung eines bezahlbaren Bahntickets für Leipzig
Mobilität darf kein Luxus sein. Ein 365€-Jahresticket ermöglicht allen Menschen – unabhängig vom Einkommen – Zugang zu Arbeit, Bildung, Kultur und sozialem Leben. Gleichzeitig entlastet ein attraktiver ÖPNV private Haushalte finanziell und reduziert die Abhängigkeit vom eigenen Auto.
Ein bezahlbarer Nahverkehr sichert soziale Gerechtigkeit und befördert Gesundheit: Weniger Autoverkehr bedeutet weniger Lärm, bessere Luft und mehr Platz für Menschen statt für Verkehr.
Mehr Verkehrsberuhigung und Tempo 30 als Richtgeschwindigkeit
Viele Menschen kennen die Erfahrung: Sobald eine Straße wegen einer Baustelle oder Sperrung ruhiger wird, steigt die Aufenthaltsqualität unmittelbar. Plötzlich entstehen Ruhe, Gespräche und Begegnungen. Menschen gehen nicht ohne Grund gern im Wald spazieren oder sitzen entspannt auf einer Piazza. Ruhige öffentliche Räume stärken das Wohlbefinden. Weniger Durchgangsverkehr bedeutet weniger Unfälle und Lärm, bessere Luft, mehr Sicherheit, Aufenthaltsqualität und Raum für Begegnung.
Verkehrsberuhigte Quartiere schaffen sichere Räume für Kinder, ältere Menschen und alle, die sich heute im Straßenverkehr unsicher fühlen. Gleichzeitig entstehen Freiräume für Bäume, Hochbeete, Sitzgelegenheiten, Spielbereiche und nachbarschaftliche Nutzung.
Denn Straßen sind nicht nur Verkehrsflächen. Sie sind öffentliche Räume, die das soziale Leben einer Stadt prägen. Wo Menschen sich begegnen, entstehen Vertrauen, Gemeinschaft und Lebensqualität.
Die Stadt Leipzig muss die neuen rechtlichen Möglichkeiten der StVO-Novelle 2024 konsequent nutzen und deutlich mehr Tempo-30-Zonen einrichten. Die Reform des Straßenverkehrsrechts ermöglicht ausdrücklich Maßnahmen zugunsten von Klima-, Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitsschutz.
Tempo 30 ist eine vergleichsweise kostengünstige Maßnahme mit großer Wirkung. Weniger Geschwindigkeit bedeutet weniger schwere Unfälle, weniger Verkehrstote, weniger Lärm und bessere Luftqualität. Verkehrslärm verursacht nachweislich Stress, Schlafstörungen sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Gleichzeitig reduziert geringeres Tempo Feinstaub- und Stickoxidbelastung.
Wir fordern:
- Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit
- sowie eine strategische Verkehrsberuhigung in Wohnquartieren
- die Einführung von Superblocks und weiteren verkehrsberuhigten Quartieren
2. Stadtgrün schützen und ausbauen
Mehr Grünflächen sind kein Luxus, sondern notwendige Infrastruktur für Gesundheit, Klimaanpassung und Lebensqualität.
Grünflächen verbessern die Luftqualität, reduzieren Hitzeinseln und schaffen Orte der Erholung und Begegnung. Besonders Kinder, ältere Menschen und einkommensschwächere Haushalte profitieren von wohnortnahen Grünräumen und Schattenplätzen. Jeder Mensch weiß, wie angenehm Schatten an heißen Sommertagen ist.
Schutz bestehender Grün- und Brachflächen
Wir fordern:
- den Vorrang von Grünflächenerhalt vor weiterer Versiegelung,
- eine stärkere Gewichtung von Klima-, Natur- und Artenschutz in Bebauungsverfahren,
- transparente und frühzeitige Bürger:innenbeteiligung,
- den Ausbau wohnortnaher Grünflächen.
Entwicklungen wie am Wilhelm-Leuschner-Platz oder am Liviaplatz zeigen, dass klima- und biodiversitätsrelevante Flächen in Leipzig weiterhin unter hohem Druck stehen. Stadtgrün darf nicht weiter zugunsten kurzfristiger Bauinteressen verloren gehen.
Entsiegelung urbaner Flächen und Ausbau des Stadtbaumbestands
Entsiegelung verbessert das Stadtklima, speichert Wasser, reduziert Hitzeentwicklung und schafft lebenswertere öffentliche Räume. Leipzig verfügt über zahlreiche asphaltierte oder kaum genutzte Flächen im Straßenraum. Diese müssen entsiegelt und begrünt werden. Stadtbäume sind natürliche Klimaanlagen: Sie spenden Schatten, filtern Schadstoffe und Feinstaub aus der Luft, produzieren Sauerstoff und reduzieren die Überhitzung der Stadt. Große Bestandsbäume sind kurzfristig nicht ersetzbar. Der Mikrowald am Bayerischen Bahnhof zeigt, wie Klimaanpassung, Umweltbildung und Gemeinschaft zusammengedacht werden können.
Wir fordern:
- die konsequente Umsetzung des Ziels von mindestens 1.000 neuen Bäumen pro Jahr
- eine öffentlich zugängliche Übersicht geeigneter Flächen,
- klare Informationen zu Fördermöglichkeiten,
- niedrigschwellige Genehmigungsprozesse,
- sowie eine aktive Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und Initiativen.
- bessere Pflege und Bewässerung bestehender Bäume,
- stärkere Unterstützung von Gieß- und Baumpatenschaften,
- den Vorrang des Baumerhalts vor Fällungen.
- die Pflanzung weiterer Mikrowälder in allen Leipziger Stadtteilen,
- bevorzugt in Kooperation mit Schulen, Kitas und Nachbarschaftsinitiativen,
- langfristige Unterstützung solcher Projekte durch die Stadtverwaltung,
- die Bereitstellung geeigneter Flächen.
Schwammstadtkonzept konsequent umsetzen
Wasser darf nicht länger möglichst schnell aus der Stadt abgeleitet werden. Es muss lokal gespeichert und nutzbar gemacht werden. Wasserrückhalt schützt vor Überhitzung und Überschwemmungen und verbessert dauerhaft die Lebensqualität. Leipzig muss das Prinzip der Schwammstadt konsequent umsetzen, um besser auf Hitze, Trockenheit und Starkregen vorbereitet zu sein.
Wir fordern:
- mehr Flächen zur Regenwasserversickerung,
- dezentrale Wasserspeicherlösungen in bestehenden Quartieren,
- begrünte Dächer und Fassaden,
- sowie eine stärkere Verzahnung von Stadtplanung, Wasserwirtschaft und Klimaanpassung.
3. Menschen schützen und Gemeinschaft stärken
Eine lebenswerte Stadt entsteht nicht allein durch Mobilität und Infrastruktur. Entscheidend ist auch, ob Menschen sich im öffentlichen Raum sicher, willkommen und verbunden fühlen. Gerade in Zeiten zunehmender Hitzebelastung, sozialer Isolation und wachsender psychischer Belastungen braucht Leipzig mehr Orte, die Schutz, Begegnung und gemeinschaftliches Leben ermöglichen.
Öffentliche Räume müssen deshalb stärker als Orte der Gesundheit, Erholung und sozialen Teilhabe gedacht werden – unabhängig vom Einkommen oder Wohnort. Trinkwasser, Schatten, Ruhe und Begegnungsflächen sind keine Nebensächlichkeiten, sondern Teil öffentlicher Daseinsvorsorge und urbaner Lebensqualität.
Reaktivierung historischer Wasserquellen und Ausbau des Trinkbrunnennetzes
Sauberes und frei zugängliches Trinkwasser wird in Zeiten zunehmender Hitze immer wichtiger. Besonders ältere Menschen, Kinder und gesundheitlich belastete Personen sind auf leicht erreichbare Trinkmöglichkeiten im öffentlichen Raum angewiesen.
Wir fordern:
- die Reaktivierung historischer Wasserquellen und Brunnenanlagen,
- den flächendeckenden Ausbau öffentlicher Trinkbrunnen,
- sowie die Integration von Trinkwasserangeboten in Parks, Plätze und stark frequentierte Stadträume.
Öffentliche Trinkbrunnen verbessern nicht nur die Aufenthaltsqualität, sondern leisten einen konkreten Beitrag zum Gesundheitsschutz in Hitzesommern. Gleichzeitig stärken sie die soziale Teilhabe, weil öffentliche Versorgung nicht vom Konsumzwang abhängig sein darf.
Mehr Schattenplätze und Ruheorte
Hitze ist eines der größten Gesundheitsrisiken der Klimakrise in Städten. Asphaltierte und stark versiegelte Räume heizen sich massiv auf und belasten insbesondere dicht bebaute Stadtteile.
Wir fordern:
- mehr schattenspendende Bäume im öffentlichen Raum,begrünte Plätze und Aufenthaltsbereiche,
- Sitzmöglichkeiten und Ruheorte in allen Stadtteilen,
- sowie eine hitzeangepasste Gestaltung von Straßen, Haltestellen und Plätzen.
Jeder Mensch kennt das Gefühl der Erleichterung, wenn man an einem heißen Sommertag einen schattigen Platz findet. Solche Orte verbessern das körperliche und psychische Wohlbefinden unmittelbar. Sie machen die Stadt nicht nur erträglicher, sondern lebenswerter.
Belebung und Ausbau von Gemeinschaftsflächen
Menschen brauchen Orte, an denen Begegnung ohne Konsum möglich ist.
Gemeinschaft entsteht dort, wo öffentliche Räume Aufenthaltsqualität bieten und gemeinsam genutzt werden können.
Wir fordern:
- den Ausbau öffentlicher Gemeinschaftsflächen,
- mehr nutzbare Plätze für Nachbarschaft, Kultur und Begegnung,
- die Förderung gemeinschaftlicher Projekte wie Urban Gardening, Hochbeete oder offene Aufenthaltsbereiche,
- sowie den Schutz bestehender sozialer Freiräume.
Lebendige öffentliche Räume stärken Nachbarschaften, fördern gegenseitige Unterstützung und wirken sozialer Isolation entgegen. Sie schaffen Orte, an denen Kinder spielen, ältere Menschen verweilen und Menschen unterschiedlicher Hintergründe miteinander ins Gespräch kommen können.
Eine Stadt mit starken Gemeinschaftsräumen ist sicherer, gesünder und lebenswerter für alle.
Musik ist dabei unser Instrument und unsere Einladung zum Mitmachen.
Teilt das in euren
Freundeskreisen & Netzwerken
Am 12. Juni ist Bachfest. 🎹 Wir gehen auch auf die Straße! Denn Klimagerechtigkeit ist wichtiger denn je. Wir wollen die Zukunft nächster Generationen schützen.💚
Das wollen wir in eine Utopie verwandeln, wir möchten Hoffnung verbreiten.😍
Und das machen wir mit Musik 🎶
Wir tragen mit Menschenkraft einen Flügel bis zum Marktplatz 🔥
Das geht nur mit euch! 🫵 Also nehmt alle mit auf die Straße, um Musik und Protest zu vereinen ‼️📢✨
"Wir bewegen uns. Und Dinge.
In den letzten drei Jahren ist der ProtestFlügel
zu einem sichtbaren und hörbaren Zeichen
für Klimaschutz in Leipzig geworden.
Die Worte des Intendanten Michael Maul,
liegen uns immer noch im Herzen.
Mit dabei waren im vergangenen Jahr
unter anderem Sebastian Krumbiegel,
Bachfest-Bariton Christian Wagner vor der HMT,
das Bridges Kammerorchester,
Leipziger Chöre und Engagierte,
sowie Solo-Musiker:innen
auf der Marktbühne des Bachfests.
So ist der ProtestFlügel immer weiter gewachsen:
als musikalischer Protestzug,
als Begegnungsraum und
als starkes gemeinsames Zeichen
für Klimaschutz, Kultur und demokratische Teilhabe."
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Über Signal organisieren wir gemeinsame Aktionen und bleiben in Verbindung. Tritt bei, wenn Du dich mit uns austauschen möchtest oder schreib uns eine Nachricht über das Kontaktformular.
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👉 Transport, Stimmung & Erhalt unseres geliebten Flügels (insg. 1570€)
800€ (2x400€) Professioneller Flügeltransport
+ 250€ Anhängermiete
+ 80€ Lenkvorrichtung
+ 240€ Flügelstimmung (vor & während des Events)
+ 200€ Wartung bis 2027
👉 Öffentlichkeitarbeit (insg. 450€)
+120€ Website
+120€ Projektmanagement-Tool
+210€ Druck von Flyern, Plakaten & Liedtexten
👉 Programm (insg. 590€)
+100€ GEMA-Gebühren
+170€ Fahrtkosten für Künstler:innen
+200€ Technik: Akkupack (Miete & Lieferung)
+120€ Organisation & Sicherheit: Rechtliche Begleitung
👉 Material, Organisation & Atmosphäre (insg. 390€)
+170€ Deko für Flügel & Wagen
+20€ Warnwesten & Binden für Ordner*innen
+50€ Anreise ÖPNV für Orga-Team
+150€ Verpflegung für Helfende
Verbindungen
Abflastern:
Ein Wettbewerb zwischen Städten und Gemeinden. Wer vom 21. März bis 31. Oktober am meisten Flächen entsiegelt und begrünt, gewinnt. Hier zum nachlesen und mitmachen: https://www.abpflastern.de/
2026
L-IZ
2025
LVZ
Leipzig Leben
https://www.leipzig-leben.de/protestfluegel-musiziert-zum-bachfest-durch-die-stadt/
L-IZ
https://www.l-iz.de/politik/engagement/2025/06/klimaktivismus-trifft-bach-protest-flugel-626187
https://www.l-iz.de/politik/engagement/2025/06/musik-furs-klima-626879
Süddeutsche Zeitung (PDF Download via Mega)
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Wir freuen uns über jede Stimme, schreibt uns gerne bei Fragen oder Anregungen!
Alles an protest-fluegel@riseup.net
























